Meine Frau will Hamann Schmiedefelgen

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Da sag mal einer, Frauen haben keine Ahnung von Autos

Es war im Dezember, als meine bessere Hälfte mir eröffnete, dass sie ein neues Auto will. Der alte Zweitwagen sei zu klein und eine andere Farbe wäre ja auch nicht schlecht. Frauen! Wer kauft schon ein Fahrzeug anhand der Farbe!? Wo im vorigen Dezember noch drohte, der Haussegen könne über das Weihnachtsfest ins Wackeln geraten, verschoben wir die Fahrzeugneuanschaffung in den Februar. Bis dahin sollte es keine Diskussionen mehr darüber geben, ob ein kleiner Neuer oder ein dicker Gebrauchter als Familienkutsche angeschafft werden würde. Die Entscheidung ist nun gefallen. Es wurde ein Gebrauchtwagen, der da steht wie eine 1. Das sah gut aus für mich, denn ich konnte hoffen, dass die Autofrage nun für die nächsten paar Jahre geklärt sei. Weil sogar die Farbe stimmte und diese glücklicherweise zu den Lieblingsschuhen passte. Ich war wieder einmal mehr froh, ein Mann zu sein. Doch fatal, wer in solchen Momenten nicht mit der eigenen Frau rechnet. In einem Automagazin sah sie einen Fernsehbericht über Chiptuning. Bisher fand meine Eva, Tuning sei nur was für Machos. Bis sie hörte, dass Chiptuning Kits Sprit Geld sparen. Das könnte man doch gleich in „ein paar neue Schlappen investieren“, so meine Frau. Solche hatte sie in einem weiteren Fernsehbeitrag gesehen und die sähen doch einfach klasse aus. Es müssten aber schon Schmiedefelgen von Hamann sein. Weil die, und zwar nur die, so edel seien.

Neue Felgen für das Auto
Neue Felgen für das Auto

Wie kommt die Frau auf Schmiedefelgen?

Ich muss ehrlich zugegeben, mir blieb die Spucke weg. Bisweilen wollte meine Frau weder von „Autoschrauben“ noch vom Tunen was hören, geschweige denn dachte sie jemals darüber nach, ihr Auto aufzumotzen. Viel wichtiger war, dass jeder noch so kleine Krümel der Kids von der Rückbank des Fahrzeugs sofort entfernt wurde und von außen der Familienwagen astrein sauber war. Auf einmal ist alles anders und meine Liebste will eine Powerbox nebst besagten Schmiedefelgen von Hamann und wirft mit Begriffen wie

  • Leichtmetallrad-Design
  • hochglanzpoliertem Felgenhorn
  • Titanverschraubung

und Monoblockdesign um sich, dass mir hören und sehen vergeht. Bisher galt ihr Interesse was Autos angeht, maximal der Kofferraumgröße und der Größe des Handschuhfachs. Für mich ein Grund, doch mal nachzufragen, wie sie bloß auf Schmiedefelgen kommt. Gefasst auf weitere Antworten, die mit bisher ungeahntem Fachwissen überraschen könnten, stellte ich dann die alles entscheidende Frage: „Schatz, wie kommst du denn darauf?„. Tja, und was soll ich Ihnen sagen… Die Antwort: „Einfach so, die sehen super aus!“ Auch damit hat mich meine Frau wieder einmal alt aussehen lassen, denn bei diesem Argument hat kein Mann etwas dagegen zu halten.

Warum Schmiedefelgen?

Als wir im Februar das neue Fahrzeug kauften, war alles dran, was ein robustes Familienfahrzeug braucht. Auch Felgen. Die sind zwar optisch weit davon entfernt, Highlights zu sein, aber wir reden hier von einem Familienauto und nicht von einem getunten Sportwagen. Trotzdem hat der Vorschlag meiner besseren Hälfte durchaus seine Berechtigung, denn die Hamann Schmiedefelgen sind definitiv Eyecatcher, die wohl jedes Auto aufwerten. Beinahe schon minimalistisch im Design, echte Leichtgewichte und schnörkellose Designs, die einen visuellen Kick für´s Auge darstellen. Reduziertes Aluminium, dünnere Speichen, großartige Linienführung, genialer Look! Nicht nur das Optische verlockt, sondern auch die Fertigungsweise und die daraus resultierende Eigenschaften. Schmiedefelgen sind aufgrund der Fertigungsweise absolut qualitativ, da sie hydraulisch in Form gepresst werden und dadurch von Haus aus eine deutlich höhere Stabilität aufweisen, als gegossene Autofelgen. Ja, die Schmiedefelgen von Hamann sind durchaus eine Überlegung wert. Fragt sich nur, ob die nicht besser an meinem Wagen montiert werden sollten 😉

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